Spuckbeutel – keine Geruchsbelästigung in der Not

Spuckbeutel sind für Menschen gedacht, denen es im Alter meist aufgrund Krankheiten oder körperzehrenden Therapien (wie zum Beispiel Chemotherapie) es körperlich nicht rechtzeitig schaffen, die Toilette zum Erbrechen zu erreichen. Spuckbeutel oder im Volksmund auch Kotztüten genannt, sorgen für eine hygienische und geruchsarme Entsorgung und bestehen in der Regel aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material sodass keinerlei Erbrochendes nach außen dringen kann.

Ebenso ist das Material gewöhnlich reißfest denn sollten die Flüssigkeiten durch Risse nach außen gelangen, kann Erbrochendes durchaus Teppich und andere Textilien aufgrund der Magensäure in Mitleidenschaft ziehen. Durch eine Kotztüte oder einen Kotzeimer wird eine Verschmutzung von Kleidung, Möbel oder Bettzeug sicher verhindert. Je nach Modell der Kotztüten, können diese bis zu einem Liter Volumen aufnehmen und lassen sich dicht verschließen. Die Spuckbeutel können meistens normal im Hausmüll entsorgt werden.

Im Pflegebereich werden oft wiederverwendbare Spuckbecher oder Spuckeimer mit Deckel verwendet. Diese zeichnen sich durch ihren einfachen Gebrauch und eine Wiederverwendbarkeit aus. Einfache Klappdeckel an stablien Scharnieren sorgen für einfache Handhabung und gute Geruchsdichtigkeit.

Spuckbeutel von diversen Shops im Überblick

[atkp_list filter=’productstatus=publish&customtaxonomy_produkttyp=5640&productstatus=publish&productstatus=publish’ template=’grid_3_columns’ parseparams=’yes’ itemsperpage=’12’][/atkp_list]

Wann ein Spuckbeutel Sinn macht

  • Bei körperlicher Einschränkung: Sind Menschen körperlich eingeschränkt oder immobil aufgrund von Krankheit oder Alter, schaffen Sie es meist nicht rechtzeitig, auf Klo zu gelangen. Hier sind Spuckbeutel ideal, da sie griffbereit gelagert werden können
  • Bei spontanem Erbrechen, spontaner Übelkeit: Manche Therapien wie zum Beispiel die Chemotherapie, bewirken leider sehr schnelle und heftige Übelkeit, sodass auch bei körperlich mobilen Menschen eine griffbereite Kotztüte etwas entspannen lässt, da man sich sonst immer in der Nähe des Klos aufhalten muss
  • Auf Reisen: gerade bei Auto- Zug oder Flugreisen hat man oft das Problem, dass der Gang zur Toilette etwas länger dauern kann, da Wege weiter sind oder man auf andere Menschen warten muss, die die Toilette blockieren. Um hier nicht in der Öffentlichkeit zu Erberechen und andere Menschen vor den Gerüchen zu schützen, lohnt sich stets das Mitführen einer Kotztüte auf Reisen.

Ausstattungsmerkmale von Kotztüten

  • Mundstück: Kotztüten verfügen in der Regel über ein geformtes Mundstück, um den Mund einfacher zu umschließen und das Erbrochene schnell und einfach aufzunehmen.
  • Deckel: Gerade in der Pflege, wo es häufig zum Erbrechen der pflegebedürftigen Menschen kommt, sind Brechtüten unentbehrlich. Um hier einen einfacheren geruchsdichten Verschluss zu nutzen, werden für den häufigeren Gebrauch oft Kotzbecher oder Kotzeimer genutzt. Diese verfügen über einen praktischen Deckel meist in Form eines einfach zu öffnenden und schließenden Klappdeckels an einem Scharnier.
  • Trichter: Ebenfalls oft in der Pflege anzutreffen, haben Brechtüten mit Decken auch einen fest integrierten Trichter, um das Ebrochene einfacher aufzufangen. Dies ist auch für den Erbrechenden angenehmer, da das Erbrochene so schneller und tiefer in die Tüte gelangt.
  • Größe: Je breiter eine Kotztüte oder ein Kotzeimer, desto einfacher ist natürlich die Handhabung. Die Geruchsbelästitung kann u.U. aber größer sein als bei Brecheimern mit geringerem Durchmesser.
  • Material: Die meisten Spuckbeutel sind aus reißfestem Material wie PVC oder anderem flüssigkeitsundurchlässigem, beschichteten Papier wie Butterbrotspapier. Brecheimer oder -Speibecher sind meistens aus Plastik oder auch Edelstahl für lange Haltbarkeit und Spülmaschinenfestigkeit.

Foto des Autors

Hannah Hoffmann

Hannah Hoffmann ist für Alltagshilfen.info freischaffende Redakteurin. Hannah arbeitet seit vielen Jahren in der Altenpflege und ist hier für ein großes Altersheim für den Einkauf zuständig. Entsprechend kennt sich Hannah sehr gut aus mit Alltagshilfen für immobile Personen. Hannah arbeitet nebenher als freischaffende Redakteurin für den Themenbereich Senioren und hat hier schon einigen Seniorenportalen mit ihren Beiträgen geholfen.