Sauerstoffgeräte – Luft zum Atmen

Menschen mit einer Erkrankung der Luft- und Atemwege klagen oftmals über Atemnot. Die eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Atmungsorgane führt dazu, dass der Körper nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Betroffene Personen sind aus physischen, seltener aus psychischen Gründen nicht mehr selbst in der Lage, ausreichend stark zu atmen. Die Folge der eingeschränkten Funktion der Atemwege ist der Sauerstoffmangel im Blut. 

Eine dauerhafte Unterversorgung mit Sauerstoff hat für den menschlichen Organismus erhebliche Auswirkungen. So sinkt die körperliche Belastbarkeit deutlich, betroffene Personen werden schneller müde und schwach. Nicht nur die körperliche Belastbarkeit wird bei einer Sauerstoffunterversorgung deutlich reduziert. Es leidet auch die Hirnleistung unter dem Mangel, da sich im Blut nicht ausreichend Sauerstoff für die Versorgung aller Hirnareale befindet. 

Zur Kompensation eines chronischen Sauerstoffmangels wird betroffenen Personen von einem Mediziner eine Sauerstofftherapie verordnet. Im Rahmen der Therapie sind die Personen auf ein Sauerstoffgerät angewiesen, einem sogenannten Sauerstoffkonzentrator.

Wann ein Sauerstoffgerät sinnvoll ist 

  • Bei einer eingeschränkten Lungenfunktion, ausgelöst durch z. B. COPD, Lungenemphysem, Lungenfibrose u.a. 
  • Bei schlafbezogenen Atmungsstörungen 
  • Bei Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie)

Ausstattungsmerkmale von Sauerstoffgeräten 

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Geräte zur Sicherstellung der Sauerstoffversorgung. Generell ist dabei zwischen einem mobilen und einem stationären Konzentrator zu unterscheiden. 

  • Mobile Sauerstoffgeräte eignen sich für Personen, die viel unterwegs sind. Entsprechende Geräte können in der Öffentlichkeit verwendet werden, sie sind kompakt gebaut. Abhängig vom Hersteller werden mobile Geräte mit einer Tasche ausgeliefert, die auf dem Rücken getragen oder in einer Tasche verstaut werden kann. Bei der Auswahl eines mobilen Konzentrators ist auf die Akkulaufzeit zu achten. 
  • Eine weitere mobile Möglichkeit sind Sauerstoffkonzentratoren, die an eine Sauerstoffflasche angeschlossen werden. In den Druckflaschen sind bis zu zwei Liter Sauerstoff enthalten. Je nach Atemzugsteuerung ist die Nutzungszeit dieser Geräte gering, der Umgang für betroffene Personen meist zu umständlich. 
  • Stationäre Sauerstoffgeräte sind für die heimische Versorgung gedacht und benötigen einen Stromanschluss. Sie sind ohne Akku ausgestattet. Diese Geräte arbeiten zuverlässig und stellen eine kontinuierliche Versorgung sicher. Für den Betrieb ist ein Aquapak notwendig. Das Gerät pumpt den Sauerstoff durch das Wasser und befeuchtet es dadurch. Alternativ dazu kann ein Wassertank mit sterilem Wasser verwendet werden.

Empfehlenswerte Sauerstoffgeräte

Tragbarer Mini Sauerstoffkonzentrator

  • Das Sauerstoffgerät erzeugt durch einen physikalischen Mechanismus mit einer Vakuumpunpe Sauerstoff mit 29 +/- 2% Konzentration
  • Er funktioniert bei einer Umgebungstemperatur von 5 – 40 ℃ und einer Luftfeuchtigkeit unter 90% RH.
  • Sollte bei einer Umgebungstemperatur von 0 – 40 ℃ und einer Luftfeuchtigkeit unter 80% RH gelagert werden
  • Das Gerät sollte von Staub und Öldämpfen ferngehalten werden
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