Schutzhülle – Duschen trotz Gips oder Verband

Gebrochene oder angebrochen Knochen müssen meistens mit einem Gips versorgt werden. Einen Gips oder Verband tragen zu müssen ist sehr unangenehm. Ebenso ist es mit Verletzungen oder Verbrennungen, die mit einem Verband versorgt werden. Neben den Schmerzen der Verletzung schränkt ein Gips oder ein Verband beziehungsweise eine Bandage die alltäglichen Tätigkeiten erheblich ein. Um zumindest die gewohnte Körperhygiene durchführen zu können, gibt es verschiedene Arten von wasserdichten Schutzhüllen. Diese verhindern zuverlässig eine Verschmutzung und Durchnässung des Gipsverbandes, der Bandage oder des Wundverbandes, sodass man nicht auf die tägliche Dusche oder das Bad verzichten muss. Auch bei Brandwunden die mit einem Brandwundenpflaster bedeckt sind sollte zusätzlich eine Schutzhülle übergestülpt werden.

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Wann ist eine Schutzhülle zum Duschen sinnvoll?

  • bei einer Fraktur, insbesondere einer Gliedmaße, die mit einem Gipsverband versorgt wurde
  • für Diabetes-Patienten mit offenem Fuß oder offenem Bein
  • bei Verbrennungen oder Verletzungen an den Gliedmaßen
  • bei Hautausschlägen die nicht nass werden dürfen

Ausstattungsmerkmale von Schutzhüllen

Um einen möglichst wirkungsvollen Nässeschutz zu gewährleisten, gibt es die Schutzhüllen in verschiedenen Größen. Besonders alte und schwache Menschen haben häufig sehr dünne Gliedmaßen. Bei sehr dünnen Armen und Beinen empfiehlt sich unter Umständen eine Kindergröße.

Man unterscheidet zwischen:

  • Schutzhüllen für die Hand
  • Schutzhüllen für den Fuß
  • Schutzhüllen für den Arm
  • Schutzhüllen für den Unterarm
  • Schutzhüllen für den Ellenbogen
  • Schutzhüllen für den Unterschenkel
  • Schutzhüllen für das Knie
  • Schutzhüllen für das ganze Bein

Die wasserdichte Schutzhülle sorgt dafür, dass der Gips/die Schiene beziehungsweise der Verband trocken bleibt. Diese wird einfach über den verletzten Arm oder das verletzte Bein gezogen. Meist ist eine Manschette eingearbeitet, die für einen wasserdichten Abschluss am Körperteil sorgt, ohne einzuschnüren. Schutzhüllen für das Bein verfügen oft über eine rutschfeste Sohle.

Wasserdichte Dusch- und Badeschutzhüllen gibt es aus Kunststoff, Latex oder Kautschuk. Man unterscheidet zwischen einfachen Hüllen (meist aus dünnem Kunststoff) zur einmaligen Verwendung und reißfesteren -Ausführungen, die mehrfach verwendet werden können.

Natalie Berger