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Antidekubitus – Wundliegen heilen und vorbeugen

Haut und Gewebe leiden unter langem Verweilen in derselben Position. Druckstellen entstehen, die Haut bricht auf und es bilden sich schmerzhafte Geschwüre. Sehr oft sind davon das Gesäß, die Fersen oder der Rücken betroffen. Um diesen Dekubitus zu verhindern, muss man entweder den Druck auf die betroffenen Stellen verringern oder die Lage verändert. Antidekubitus sind Hilfsmittel, die genau dort ansetzen. Sie arbeiten unter anderem mit viskoelastischem Schaum, Gel und Luftpolstern. Es gibt sie als Fersenschutz, Sitzauflagen und Matratzen.

Antidekubitus Kissen und Matratzen diverser Onlineshops

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*Zuletzt aktualisiert am 16. April 2021 um 07:11 . Preise können sich geändert haben. Wir verdienen Provisionen bei qualifizierten Käufen über unsere Werbelinks im Rahmen von Affiliate Partnerschaften mit Amazon.de, awin, adcell, yadore.com und anderen.

Wann machen Antidekubitus Matratzen Sinn?

  • Nach einer OP ist langes Liegen oder Sitzen erforderlich.
  • Bewegungen fallen schwer, man hält sich sehr oft im gleichen Stuhl oder Sessel auf.
  • In jedem Fall für Rollstuhlfahrer, die nicht ständig die Lage verändern möchten.
  • Bettlägerige Menschen sind dafür prädestiniert.

In welcher Form wird Antidekubitus angeboten?

  • Fersenpolster: Das Polster wird um Fessel und Fuß mit Schlaufen oder Klettverschluss geschlossen. Fersen und Knöchel werden dadurch vor Druckstellen durch die Fußraster des Rollstuhls geschützt.
  • Sitzpolster: Auf Stuhl, Rollstuhl oder Sessel entlastet die Auflage den Druck auf das Gewebe. Gel, Gelschaum oder viskoelastischer Schaum sind bekannt für Ihre ausgleichenden Eigenschaften und verteilen die Gewichtsbelastung gleichmäßig auf der ganzen Sitzfläche. Man findet Sitzkissen mit Noppen oder in Keilform, in schlichter Aufmachung oder in Plüsch.
  • Schaumstoffmatratzen: Diese Matratzen arbeiten mit vielen kleinen Zonen oder mit einem Würfelsystem, bei dem sogar einzelne Würfel entnommen werden können.
  • Wechseldruckmatratze: Es handelt sich um eine Matratzenauflage mit Luftkammern. Die Kammern gibt es noppen- oder schlauchförmig. Ein Kompressor befüllt im Wechsel verschiedene Teile des Systems und verändert so sanft den Druck. Automatisch getaktet belastet die Auflage damit gleichmäßig die gesamte Liegefläche.

Unser Tipp: Ist bereits Dekubitus vorhanden, achtet man beim Kauf des richtigen Hilfsmittels auf die Einstufung des Stadiums I – IV.

Natalie Berger